Marktwiese und Rennbahn
(Veranstaltungsort des St. Veiter Wiesenmarkts)
Der St. Veiter Wiesenmarkt, auch bekannt als „Wies’n“, zählt zu den ältesten und bedeutendsten Volksfesten Österreichs. Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1362 zurück, als Herzog Rudolf IV. der Stadt das Recht verlieh, einen jährlichen Markt rund um den Michaelstag abzuhalten.
Im Jahr 2025 fand der 662. Wiesenmarkt vom 27. September bis 6. Oktober statt.
Hauptmerkmale
Eröffnungsumzug: Am ersten Samstag des Festes zieht ein großer Umzug mit rund 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch die Stadt, gefolgt von der offiziellen Eröffnung mit dem traditionellen Bieranstich auf dem Hauptplatz.
Krämermarkt: Rund 200 Fieranten aus Österreich und den Nachbarländern bieten an sieben Tagen ein vielfältiges Warenangebot.
Vergnügungspark: Etwa 40 Fahrgeschäfte – darunter Klassiker wie „Break Dance“ und das Riesenrad – sorgen für Unterhaltung bei Groß und Klein.
Kulinarik: Über 40 Gastronomiebetriebe servieren Kärntner Spezialitäten sowie internationale Gerichte. Im Jahr 2016 wurden etwa 150.000 Liter Bier ausgeschenkt.
Weitere Attraktionen: Kleintierschau, Flohmarkt, Wirtschaftsschau in der Blumenhalle sowie die „Alternative Wiesn“ mit Kegeln, Handwerkskunst und Kinderunterhaltung.
Das Fest zieht jährlich mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher an und generiert einen geschätzten Umsatz von bis zu 20 Millionen Euro.
Rennbahngelände
Das Rennbahngelände in St. Veit an der Glan dient als zentraler Veranstaltungsort für den Wiesenmarkt. Ursprünglich war es ein Sportplatz mit einer Kapazität von etwa 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauern und wurde bis 2005 für Fußballspiele genutzt. Heute finden dort hauptsächlich Großveranstaltungen wie der Wiesenmarkt statt.




Historische Fotografien
Bildquelle: Archiv der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

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