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Filialkirche St. Andrä am Kollerhof

Einführung 

Die Filialkirche St. Andrä befindet sich am Kollerhof (St. Andrä Nr. 1) in der Ortschaft St. Andrä, Gemeinde St. Veit an der Glan. 

Geschichte 

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche im Jahr 1379.  
 
Im 19. Jahrhundert erfolgte nach Profanierung eine Wiederherstellung.  
 
Eine umfassende Restaurierung fand im Jahr 1970 statt.

Architekturepoche und Stil 

Die Kirche weist romanisch-gotische Merkmale auf. Besonders erwähnt werden Römersteine an den Außenwänden sowie spätgotische Statuen im Inneren.

Architektonische Merkmale 

Äußeres 
–  Romanisch-gotischer Bau mit Römerstein–Spolien an den Außenwänden. 
–  Portal an der Westseite mit einem figürlich geschmückten Opferstock aus dem frühen 16. Jh. 

Inneres 
–  Schlichter Hochaltar von 1660
–  Spätgotische Statuen, darunter eine Madonna mit Kind am Hauptaltar. 
–  Drei barocke Altäre mit spätgotischen Schreinfiguren.

Jährliche Prozessionen 

Die bedeutendste liturgische Feier ist die Speisensegnung zu Ostern (Fleischweihe) im Freien vor der Kirche. Bisher mussten zwei Segnungen durchgeführt werden, da die Kirche die Besucherzahl nicht fassen konnte. Die Körbe sind kunstvoll mit Kreuzstichdecken geschmückt. Dieses Brauchtum symbolisiert die Verbindung zur erwachenden Natur und wurde seit dem Hochmittelalter gepflegt.

Historische Fotografien
Bildquelle: Archiv der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

Filialkirche St. Andrä am Kollerhof
Fotografiert im Jahr 1969

Die Kirche im Kollerhof während der Renovierungsarbeiten
Fotografiert im Jahr 1969