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Schillerdenkmal

Zur Geschichte des Denkmals

Das Schillerdenkmal wurde ursprünglich im Jahr 1905 errichtet und 1925 ergänzt und erneuert. Die letzte umfassende Restaurierung fand 1997 statt.

Das Denkmal besteht aus einem quadratischen Sockel aus Stein, der sich nach oben hin leicht verjüngt. Darauf befindet sich eine Büste des Dichters Friedrich Schiller, gefertigt aus dem regionaltypischen St.Veiter Marmor.


Hintergrund & Bedeutung

Zur Erinnerung an Friedrich Schiller (1759–1805) wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert an zahlreichen Orten im deutschsprachigen Raum Denkmäler errichtet – auch außerhalb seiner direkten Wirkungsstätten.

Das St. Veiter Denkmal war Teil dieser kulturellen Bewegung zur Würdigung deutscher Dichtkunst und Aufklärung.


Standortgeschichte

Ursprünglich befand sich das Denkmal auf der gegenüberliegenden Straßenseite, am Beginn des Unteren Platzes. Im Laufe der Jahrzehnte wurde es versetzt, um es besser in das Stadtbild zu integrieren und zu schützen.


Ein Ort des Gedenkens

Das Denkmal lädt dazu ein, innezuhalten und einen der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker, Lyriker und Philosophen zu würdigen. Schillers Werke wie Die Räuber, Wallenstein oder Wilhelm Tell zählen bis heute zum festen Kanon der Weltliteratur.

Inschriften

Folgende Inschriften sind auf dem Sockel zu lessen:
Im Osten: Ans Vaterland, ans teure schliess dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen
Im Süden: Den Menschen macht sein Wille groß und klein
Im Westen: Friedrich Schiller
Im Norden: Nichtswürdig ist die Nation, die nicht ihr Alles freudig setzt an ihre Ehre

Standort

Das Denkmal steht am Schillerplatz, auf der Wiese vor der Volksschule in St. Veit.

Historische Fotografie
Bildquelle: Archiv der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

Schiller-Denkmal
Fotografie, um 1965 entstanden

Das Schiller-Denkmal wurde ursprünglich am Eingang des Unteren Platzes errichtet. Später wurde es an seinen heutigen Standort vor der Volksschule versetzt.