Schloss Weyer
Ein Renaissancebau mit wehrhaftem Charakter
Am südlichen Rand von St. Veit an der Glan erhebt sich Schloss Weyer – ein bedeutender Bau aus der Spätrenaissance.
Ursprünglich stand an dieser Stelle ein Gutshof, der Ende des 16. Jahrhunderts zu einem befestigten Schloss umgestaltet wurde. Das heutige Erscheinungsbild geht auf einen Umbau im Jahr 1585 zurück.
Auffällig ist die wehrhafte Gestaltung: Vier markante Ecktürme, ein wuchtiger Torturm mit Wappenrelief und die Überreste eines ehemaligen Zugbrückensystems zeugen von der einstigen Schutzfunktion des Baus. Der Innenhof ist trapezförmig angelegt und von zweigeschossigen Arkaden umgeben – typische Elemente der Renaissancearchitektur.
Über die Jahrhunderte wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Es war zeitweise in kirchlichem und städtischem Besitz. Seit den 1990er-Jahren dient das Gebäude als Tierklinik und ist privat genutzt. Eine Außenbesichtigung ist jedoch möglich, wobei sich der Bau als beeindruckendes Beispiel historischer Baukunst präsentiert.
Kurzinformationen
Baujahr | Ende des 16. Jahrhunderts (Umbau 1585) |
Baustil | Spätrenaissance mit Wehrcharakter |
Besonderheiten | Ecktürme, Torturm mit Wappen, Zugbrückenelementen und Arkadenhof |
Heutige Nutzung | Tierklinik im denkmalgeschützten Gebäude |
Zugang | Außenbesichtigung möglich |










Historische Fotografie
Bildquelle: Archiv der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

Schloss Weyer
Fotografiert 1965
Das Schloss Weyer befindet sich in Privatbesitz.