Schüsselbrunnen
Verschmelzung von Antike und Spätmittelalter
Mitten am historischen Hauptplatz von St. Veit an der Glan erhebt sich der Schüsselbrunnen – ein beeindruckendes Denkmal, das auf stilvolle Weise römische Antike mit spätgotischer Handwerkskunst verbindet. Die breite Schale aus Marmor, die in der Mitte des Brunnens steht, stammt aus der Römerzeit und wurde wahrscheinlich aus Virunum hierher versetzt.
Polygonaler Sockel und Postament
Auf einem mehrstufigen, polygonalen Sockel finden sich kunstvoll gearbeitete Wappenschilde, von denen eines das Jahr 1566 trägt – ein stiller Hinweis auf die lange Geschichte des Brunnens.
Mittelstück und spätgotische Bronzestatue
Antike und Spätmittelalter in einem Werk
Im Zentrum ruht eine große marmorne Schale, die ursprünglich wohl zu einem römischen Brunnen in der antiken Stadt Virunum am Zollfeld gehörte. Dieses antike Element steht in spannungsvollem Einklang mit der darüber thronenden spätgotischen Bronzefigur – dem sogenannten Schüsselbrunnen-Bartele. Die Figur stellt vermutlich einen typisch gewandeten städtischen Amtsträger aus dem späten 15. Jahrhundert dar und verleiht dem Ensemble eine persönliche, beinahe lebendige Note.
Denkmalgeschützter Brunnen
Heute steht der Schüsselbrunnen unter Denkmalschutz und lädt Besucherinnen und Besucher ein, mitten im Stadtzentrum in die faszinierende Geschichte von St. Veit einzutauchen.







Historische Fotografie
Bildquelle: Archiv der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan

Spätgotische Bronzestatue
Fotografie aus dem Jahr 1965
Diese spätgotische Bronzestatue ist in der Region als „Schüsselbrunnen Bartele“ bekannt und gilt als Darstellung eines städtischen Amtsträgers aus dem späten 15. Jahrhundert.