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Museum St. Veit

Das Museum St. Veit bietet eine faszinierende Zeitreise durch fast 900 Jahre Stadtgeschichte von St. Veit an der Glan. Untergebracht im Herzen der Altstadt, verknüpft das Museum auf eindrucksvolle Weise die historische Entwicklung mit modernen Themen.

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte und Gegenwart von Eisenbahn, Post- und Telekommunikation, Straßenverkehr und der Polizei, wobei die Bedeutung dieser Bereiche für die regionale Identität und Entwicklung anschaulich dargestellt wird.

Auf zwei Etagen erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die wesentlichen Epochen des Bahn- und Straßenverkehrs, mit besonderem Fokus auf die Rolle von St. Veit als historischem Verkehrsknotenpunkt in Kärnten. Der dritte Stock widmet sich dann der reichen und spannenden Stadtgeschichte St. Veits. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem eine Ausstellung zu den ältesten Kulturträgern der Stadt, der Bürgerlichen Trabantengarde St. Veit und den St. Veiter Bürger-Goldhauben-Frauen. Ebenda sorgt auch eine jährlich wechselnde Sonderausstellung mit regionalem Bezug für spannende Akzente.

Zahlreiche Originalobjekte, detailreiche Modelle und multimediale Stationen machen die Themen im ganzen Haus lebendig.

Das Museum St. Veit ist somit nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein lebendiges Zentrum regionaler Kulturgeschichte – ideal für alle, die sich für Technik, Alltagsgeschichte und das kulturelle Erbe Kärntens interessieren.

Außenansicht des Museums | Galerie 1

Eisenbahnrad – Symbol einer Eisenbahnerstadt

Vor dem Eingang des St. Veiter Museums befindet sich ein Eisenbahnrad – ein sichtbares Zeichen für die historische Bedeutung der Stadt als Zentrum des Eisenbahnwesens.

Diese Entwicklung begann im 19. Jahrhundert mit dem Bau der Kronprinz Rudolf Bahn und prägte die Identität St. Veits nachhaltig. Neben der allgemeinen Stadtgeschichte widmet sich das Museum daher auch ausführlich dem Thema Eisenbahn.

Eine umfangreiche Sammlung dokumentiert den technischen Fortschritt – von den Anfängen mit der Pferdeeisenbahn bis hin zur modernen Elektrolokomotive – und zeigt zugleich die wichtige Rolle St. Veits als früherer Bahnknotenpunkt auf.


Historischer Überblick

Mit dem Bau der Kronprinz-Rudolf-Bahn im Jahr 1868 erlebte St. Veit an der Glan einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der erste Bahnhof wurde in Glandorf errichtet, damals noch in einiger Entfernung zum Stadtzentrum gelegen. Im Jahr 1912 erfolgte schließlich der Bau eines neuen Personenbahnhofs im Osten der Stadt, wodurch der Anschluss an das Schienennetz wesentlich verbessert wurde. Der Bahnhof in Glandorf diente fortan als Güter– und Rangierbahnhof, bis er im Jahr 1990 endgültig stillgelegt wurde.

Innenansicht des Museums | Galerie 2

Inschrift auf der Gedenktafel 

In diesem Hause war vom September 1919 bis März 1920 der Sitz der Landes-Agitationsleitung. In allerschwerster Zeit wurden hier in stiller Arbeit die Grundlagen für die Voraussetzungen der siegreichen Kärntnervolksabstimmung und somit für die Erhaltung der Einheit und Freiheit unseres Heimatlandes geschaffen.